Bensmann Saxophon Quartett & Detlef Bensmann
Saxophon Quartett

Detlef Bensmann wurde 1958 in Berlin geboren, wo er an der Universität der Künste (früher HfM, dann UdK) bei Prof. Omar Lamparter Saxophon und bei Prof. Heinz Jablonski Kontrabass studierte. Mit seinem Debüt als Saxophonsolist mit dem DSO (damals RSO) in der Berliner Philharmonie und einer damit verbundenen ersten Schallplatte "Virtuose Saxophonkonzerte" beendete er sein Engagement als Kontrabassist an der Deutschen Oper Berlin und widmete sich ausschließlich dem Saxophon, später auch dem Komponieren und Dirigieren. Im Anschluss an sein Studium (Abschluss: Konzertexamen) übertrug ihm die UdK einen Lehrauftrag. Sein Deputat ergänzte die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin nach der Wiedervereinigung um einen weiteren Lehrauftrag für klassisches Saxophon. Er konzertiert seit mehr als 25 Jahren international mit Spitzenorchestern unter der Leitung namhafter Dirigenten. Er war Primarius des Berliner Saxophon Quartetts und gründete im Jahre 2006 zusammen mit einigen seiner talentiertesten Studierenden das BENSMANN SAXOPHON QUARTETT. Zum Ende der Saison 06/07 beendete Detlef Bensmann seine Zusammenarbeit mit dem Berliner Saxophon Quartett, um sich ganz auf die Arbeit mit seinen Studierenden zu konzentrieren.

Saxophon-Quartett

Das BENSMANN SAXOPHON QUARTETT gab sein Debüt im Sept. 2006 im Berliner Ensemble mit der Uraufführung von Brechts "Badener Lehrstück" in der Fassung für Chor, Soli, Saxophonquartett, Klavier und Perkussion von Carlos Farinas /Itay Dvory, dem eine Produktion für den Deutschlandfunk vorausging. War es zunächst das Ziel des renommierten Konzertsaxophonisten Detlef Bensmann innerhalb seiner Hochschularbeit an der Universität der Künste und Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin in der direkten Zusammenarbeit zwischen Meister und Lernenden fortgeschrittene Studierende seiner Klasse Probentechniken, Interpretation und Aufführungspraxis der Saxophon-Quartett-Literatur von der Renaissance über Bachs Kunst der Fuge, den ersten originalen Werken aus der Romantik bis zur Gegenwart erfahren zu lassen, so veranlassten ihn erste Erfolge des jungen Ensembles im Sommer 2007 seine Arbeit im Berliner Saxophon Quartett, in dem er seit 1983 als Primarius wirkte, zu beenden, um sich neben seiner Tätigkeit als Solist, Komponist, Dirigent und Dozent der Entwicklung des BENSMANN SAXOPHON QUARTETTs zu widmen. Als im Jahre 2008 eine Stelle innerhalb des Ensembles vakant wurde, konnte der renommierte und sehr erfahrene Christian Peters gewonnen werden, der zu den ersten Studenten der Klasse Detlef Bensmanns zählt und sein Studium bei ihm 1992 mit dem Konzertexamen abschloss. Das Konzert des BENSMANN-SAXOPHON-QUARTETTs beim Kurt-Weill-Fest am 8.3.2008 in Bitterfeld unter dem Motto "Traumessenz" war nach Aussagen des Intendanten des Kurt-Weill-Fests einer der Höhepunkte des Festivals. In der Besprechung eines Konzerts bei den Weilburger Schlosskonzerten titelte Willibald Schenk: "Begeisterung für das Bensmann-Saxophon-Quartett in der Oberen Galerie" und er endete mit den Worten: "Brausender rhythmischer Beifall war die dankbare Zustimmung der Zuhörer, die noch zwei Zugaben serviert bekamen."